Aus Elektrizitätswerk Altdorf wird EWA-energieUri

EWA-energieUri und Uri – eine Erfolgsgeschichte: Unter dieses Motto stellte Verwaltungsratspräsident Urs Meyer sein Referat anlässlich der 126. Generalversammlung von EWA-energieUri am 27. Januar 2021. Das Motto hatte für die gesamte Generalversammlung Geltung: Werner Jauch, Vorsitzender der Geschäftsleitung blickte auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr in anspruchsvollem Marktumfeld zurück. Die Erfolgsgeschichte von EWA-energieUri und Uri spiegelt sich auch im neuen Firmennamen: Aus Elektrizitätswerk Altdorf wird EWA-energieUri.   

 Die 126. Generalversammlung von EWA-energieUri vom 27. Januar 2021 im Theater Uri ging Corona-bedingt ohne Publikum über die Bühne und wurde dafür Online übertragen. Die Aktionärinnen und Aktionärinnen hatten ihre Voten zu den einzelnen Traktanden bereits im Vorfeld schriftlich abgegeben.

Einmalige Erfolgsgeschichte

«In unserem Jubiläumsjahr blieb uns leider aufgrund der Corona-Pandemie wenig Zeit zum Feiern» führte Verwaltungsratspräsident (VRP) Urs Meyer anlässlich der Generalversammlung aus. Es gab für EWA-energieUri trotz anspruchsvollem Umfeld aber auch viel Positives im vergangenen Geschäftsjahr: «Wir konnten das Kraftwerk Schächen einweihen, das Kraftwerk Erstfeldertal in Betrieb nehmen und mit dem Bau des Kraftwerks Palanggenbach starten» berichtete Urs Meyer. «Diese drei Kraftwerke sind wichtig und wertvoll für die Urner Stromproduktion. Sie liefern zusätzlich Impulse, die weit darüber hinaus gehen.» Die Kraftwerksprojekte sorgen für lokale Wertschöpfung. In den letzten zehn Jahren hat EWA-energieUri zusammen mit seinen Partnern insgesamt rund 134 Millionen Franken in neue Kraftwerke investiert. «Mehr als drei Viertel der Investitionen, also rund 100 Millionen Franken, blieben in Uri. Sie sorgten für interessante Aufträge und Arbeit.» Die neuen Kraftwerke generieren auch Steuern, Wasserzinsen und Arbeitsplätze. «Durch den Ausbau der Wasserkraft haben die Wasserzinsen der EWA-energieUri-Gruppe um 50 Prozent zugenommen. EWA-energieUri und Uri – das ist eine Erfolgsgeschichte.»

Vertiefte Partnerschaft

Diese Erfolgsgeschichte wird auch in Zukunft fortgeschrieben. Mit Ausnahme des Kraftwerks Meiental sind zurzeit keine weiteren neuen Kraftwerke in Uri geplant. «Trotzdem gibt es auch in Zukunft Potenzial für die Urner Wasserkraft» ist Urs Meyer überzeugt. «Und zwar mit bestehenden Kraftwerken: Aktuell und in naher Zukunft stehen zahlreiche Neukonzessionierungen bei bestehenden Kraftwerken an, zum Beispiel beim Kraftwerk Lucendro. Hier bietet sich weiteres Optimierungspotenzial für eine verstärkte Urner Nutzung und einen Transfer der Wertschöpfung nach Uri.» Dafür haben am 16. Dezember 2020 der Kanton Uri, CKW und EWA-energieUri eine Vereinbarung unterzeichnet. Sie hat zum Ziel, die bestehende strategische Partnerschaft zwischen dem Kanton Uri und EWA-energieUri weiter zu vertiefen. Der Kanton Uri erhält schrittweise eine höhere Beteiligung an EWA-energieUri und partizipiert so in deutlich höherem Ausmass an der Urner Energiewirtschaft als bisher. Und das erst noch bei wesentlich weniger Aufwand und Risiken für den Kanton Uri. «Auch die Urner Volkswirtschaft profitiert durch zusätzliche Wertschöpfung aus Investitionen, mehr Einnahmen aus Steuern und Abgaben sowie vor allem auch durch qualifizierte Arbeitsplätze.»

Unternehmensergebnis erstmals dreistellig

Auch Werner Jauch, Vorsitzender der Geschäftsleitung von EWA-energieUri blickte in seinem Bericht auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück: «Die EWA-energieUri-Gruppe erarbeitete im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds und trotz Corona-Pandemie ein solides Unternehmensergebnis. Die Gesamtleistung überschritt mit 101,7 Mio. CHF erstmals die 100 Mio. CHF Schwelle.» Neben den Meilensteinen in der Wasserkraft gab es auch aus den weiteren Geschäftsfeldern Positives zu berichten. «Integrierte Gesamtenergielösungen mit CO2-freier Energieversorgung dank URstrom und erneuerbarer Wärme und Kälte sind bei uns ein Wachstumssegment» führte Werner Jauch aus. In der Elektrogebäudetechnik fliesst das Knowhow von EWA-energieUri in die laufenden wegweisenden Infrastruktur-Grossprojekte in Uri ein: Beim neuen Kantonsspital, bei der Basis 57 oder bei der neuen Urner Kantonalbank am Bahnhof Altdorf. Im Bereich Netz schreitet die Digitalisierung der Infrastruktur mit Smart Metern und der Smart Metering Systemplattform Uri voran.

Aus Elektrizitätswerk Altdorf wird EWA-energieUri

Anlässlich der Generalversammlung verabschiedete VRP Urs Meyer zwei seiner Kollegen und dankte ihnen für ihre Arbeit und ihr Engagement: Urs Kälin ist Ende 2020 als Gemeindepräsident von Altdorf zurückgetreten und tritt damit auch aus dem VR EWA-energieUri aus. Isidor Baumann scheidet altershalber aus dem VR EWA-energieUri aus. Die Aktionärinnen und Aktionäre wählten Pascal Ziegler, Altdorf und Marion Isabella Klein, Meggen als neue Mitglieder in den Verwaltungsrat. Weiter stimmte die Generalversammlung auch der Umfirmierung von in EWA-energieUri zu. «Die Vereinheitlichung von Unternehmensmarke und Firmenname schafft eine logische Einheit» führt Werner Jauch aus. «Mit EWA-energieUri ist der neue Legalname deckungsgleich mit der Unternehmensmarke. ‘EWA’ – das ist unsere Herkunft, ‘energieUri’ steht für die Zukunft und schliesst das gesamte Kantonsgebiet ein. ‘energieUri’ verdeutlicht auch den kantonalen Versorgungsauftrag gemäss Isenthalerkonzession sowie die Weiterentwicklung von EWA-energieUri als Uris führender Energiedienstleister und strategischer Energiepartner des Kantons Uri.»

Werner Jauch, Vorsitzender der Geschäftsleitung und Urs Meyer, VRP von EWA-energieUri